Er sucht sie graz

Ob der Papst das beabsichtigt habe oder nicht, sei dabei zweitrangig: "Es sind so enorm viele Menschen betroffen, dass es irgendwann nicht mehr darauf ankommt, ob der Mord vorsätzlich ist." Dutzende Protest-E-Mails zu Weihnachten Wenn diese Argumente schlüssig seien, müssten die Uno-Menschenrechtserklärung und die Verfassungen aller Länder umgeschrieben werden, um auch die Rechte zukünftiger Generationen zu wahren, schreibt Parncutt.Dann könnten uneinsichtige Leugner des Klimawandels legal verurteilt und hingerichtet werden.und seine engsten Berater zum Tode verurteilt werden.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werde der Klimawandel Hunderte Millionen Menschen das Leben kosten, wenn niemand ihn aufhalte, schreibt der Musikpsychologe dort.Die Rektorin erwägt dienstrechtliche Konsequenzen - der Autor bereut.Massenmörder von der "gewöhnlichen Sorte", wie den Norweger Anders Breivik, der 77 Menschen tötete, solle man nicht hinrichten.Aber wer den Klimawandel abstreite, für den sei die Todesstrafe angemessen, argumentierte ein Professor, der an der Universität in Graz Musikwissenschaft unterrichtet.Schließlich seien mächtige Gegner der Klimawandeltheorie mitverantwortlich für viele Millionen Tote.

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"Er ist bekannt als gesellschaftspolitischer Mensch und hat sich wiederholt zu gesellschaftspolitischen Themen geäußert", sagte Hochschulsprecher Schweiger.Mit radikalen Ansichten sei er bisher aber nicht aufgefallen.Er verlinkte auch auf einen Blog, der Leugner des Klimawandels anprangert.Parncutt weist in dem Beitrag allerdings auch darauf hin, dass er lediglich eine logische Argumentationskette präsentiere - aber selbst schon immer gegen die Todesstrafe gewesen sei.Nicht jede misslungene Formulierung sei strafbar, sagte ein Sprecher.

Die schlimmsten Massenmörder werden nicht bestraft und das ist völlig inakzeptabel.Sein Vorgesetzter hatte ihm das auch untersagt: "Ich habe ihn ersucht, keine öffentlichen Äußerungen dazu mehr abzugeben", sagte der Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Helmut Konrad, dem Sender ORF.Seit 1998 lehrt und forscht Parncutt als Professor in Graz zur Psychologie des Musizierens, den Ursprüngen der Musik und zur Wahrnehmung musikalischer Strukturen."Die Leute werden sagen, dass Parncutt letztlich übergeschnappt ist" Für seinen Beitrag zur Todesstrafe hat sich Parncutt inzwischen ausdrücklich entschuldigt."Ich habe falsche Behauptungen aufgestellt und völlig unangemessene Vergleiche gezogen", teilte er Ende Dezember auf der Uni-Homepage mit. "Alle menschlichen Wesen haben immer und überall dieselben Rechte." Er sei seit mindestens 18 Jahren Mitglied der Menschenrechtsorganisation Amnesty International und bewundere und unterstütze deren Ziele.

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